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Montag, 11. Januar 2016

Soundcheck| Troye Sivan: Blue Neighbourhood

Troye Sivan ist in Australien ein bekannter Schauspieler (X-Men Origins: Wolverine), der mit seiner Musik bereits über 200 Millionen Aufrufe auf Youtube verzeichnen kann. Erst Ende 2014 unterschrieb er einen Plattenvertrag bei Universal. 


Doch schon letztes Jahr veröffentlichte er mit dem Album Blue Neighbourhood einen Welterfolg, der sogar in den USA die Top 10 knacken konnte. Bei den MTV Europe Music Awards 2015 in Mailand gewann er den Award in der Katego-rie Artist on the Rise.

Anspieltipps: Fools, Youth und for him. (feat. Allday)

Fools

Zumeist bestechen die Titel des Albums durch eine ausge-prägte Ruhe in seiner Stimme. Auch wenn der Beat etwas schneller geht, bleibt der Sänger bei gefühlvollem Gesang und klingt dabei nicht, als würde er der Melodie stimmlich "hinter-her rennen" müssen. Seinen Stil könnte man beinahe als alternative Pop-Musik bezeichnen. Seine Stimme ist absolut Mainstream. Doch die Produktion ist fern von Teenie-Pop und Liedern, die dem Hörer sofort einen Ohrwurm bescheren. Und genau dadurch punktet Blue Neighbourhood. ★★★★★

Talk Me Down

Mittwoch, 6. Januar 2016

Soundcheck| XOV: Wild

Keine Geringere als Lorde sorgte dafür, dass XOV auf dem Soundtrack des ertsen Teils von Mockingjay der Hunger Games vertreten gewesen ist. Denn diese entdeckte ihn auf Soundcloud und supportete ihn daraufhin persönlich.

Damian Ardestani alias XOV
Bild: Facebook

XOV wurde im Iran geboren, lebt aber in Schweden. Und mit Hilfe seiner Debüt-Single Lucifer entdeckte ihn nicht nur sein Heimatland, sondern auch Deutschland. 25 Wochen hielt sich der Song in den Charts. Mit Wild hat der 30-Jährige sein erstes Album auf den Markt gebracht.

Lucifer

16 Titel enthält der Longplayer in seiner Deluxe-Version. Um eine gewisse Objektivität zu verlieren,.. trotz der Ver-öffentlichung gen Jahresende 2015 ist es für mich eines der besten Alben des letzten Jahres! XOV versteht es, sich irgendwo zwischen Pop, Soul und Hip Hop zu bewegen. Und dies gleichzeitig, so dass ein wirklich toller Sound entsteht. Erfunden hat er diesen Stil sicherlich nicht. Dennoch empfand ich ihn bisher noch nie derart ansprechend. 

Anspieltipps: Guns & Ammunition, Cocaine Karma und Blood Honey

Nicht nur einmal fand ich mich in seinen Texten wieder, die durchaus zum Nachdenken anregen und bei leicht zerrütteter Stimmung die passenden Worte für das ein oder andere Gefühl liefern. Auch wenn die Beats stets mindestens drei Zehen an jedem Fuß zum Bewegen bringen. Dieser Effekt dürfte für den Optimismus zwischen all den Emotionen ste-hen.
DTTM (Don't Talk To Me)